Jeder Stotterer kann flüssig sprechen...
...nur nicht immer dann, wenn er will.
...nur oft nicht, wenn es darauf ankommt.
Ein Stotterer muss nicht flüssiges Sprechen lernen. Das kann er.
Das Stottern findet meist “im Kopf” statt, in Gedanken und Gefühlen.
Stottern ist oft vor allem die Angst vor dem Stottern, ist Vermeiden,
Ausweichen, Umschreiben, Überspielen, Verstecken...
Fast jeder jugendliche und erwachsene Stotterer hat bereits etliche
Therapieversuche hinter sich und oft auch negative Erfahrungen dabei
gemacht, sei es beim Logopäden, Psychologen, in der
Sprachheilschule oder bei selbst ernannten “Wunderheilern”.
Stottern kann man nicht einfach “wegmachen”.
Stottertherapie bedeutet intensive Auseinandersetzung mit der eigenen
Person, Persönlichkeit und der Problematik, die in Verbindung mit dem
Stottern entstanden ist und sich oft verselbständigt hat.
Intensive Stottertherapie mit einem zeilich befristeten Zusammenleben
mit gleichermaßen Betroffenen kann ein neuer und
dauerhafter Weg aus der Problematik sein.