Was ist Stottern? Stottern ist eine situationsabhängige Kommunikationsstörung. Ein Stotterer stottert also nicht immer, sondern meist gerade dann, wenn es eigentlich darauf ankommt, möglichst flüssig und unauffällig zu sprechen. Daraus ergibt sich auch ein Problem für viele Jugendliche, denn wenn sie in der Schule flüssig mit ihrem Banknachbarn reden und auch in der Pause keine Sprechhemmungen zeigen, im Unterricht jedoch dann plötzlich kein Wort herausbringen oder sich nur mit Mühe äußern können, stößt dies bei vielen Lehrern auf Unverständnis.        Stotterer sind nicht immer auch Stotternde Es gibt viele Stotterer, bei denen man nicht bemerkt, dass sie situativ Sprechprobleme haben. Sie weichen Sprechsituationen aus, fomulieren Sätze so um, dass sie ihre "Angstwörter" vermeiden und haben viele Tricks auf Lager, um notfalls  vom Sprechen abzulenken.  Dabei  sind sie unter Dauerstress, da sie in der ständigen Angst leben, dass ihre Tricks versagen könnten und sie als Stotterer erkannt werden. Diese Form des Stotterns ist oft wesentlich belasternder als eine offen gezeigte starke Stottersymptomatik. Hier ist die Angst vor dem Stottern das Hauptsymptom des Stotterers.     Frank Herziger  - Zertifizierter Stottertherapeut IVS Stell dir vor, du bist STOTTERER und keiner merkt es.  Letztes Stottertherapie- Sommercamp Sommer 2010 Mehr Infos hier! Jetzt anmelden!!!